Teil 1: Der Blick nach vorn: Quo vadis Naturheilkunde?

Teil 1: Der Blick nach vorn: Quo vadis Naturheilkunde?

Naturheilpraxis Kuester Naturheilkunde

28.05.2020 – Ein Artikel von Gehard Küster –


In einer Serie von Artikeln werde ich versuchen, dieser Frage auf den Grund zu gehen.


Vorgeschichte

Einleitung:

Jeder Mensch, so auch ich, hat im Verlaufe seines Lebens seine Sicht der Dinge entwickelt. Persönliche Betrachtungsweisen bestimmter Strömungen, gesellschaftlicher Situationen oder politische Entscheidungen beispielsweise. Aktuell geht es um den Umgang von Medizin und Medizinern, sowie der Politik und deren Entscheidungsträgern mit dem Virus Sars-CoV 2 und seinen Folgen. 


Der Virologe:

Je nach dem von welcher Warte ich etwas betrachte, sehe ich es als hoch dramatisch oder völlig harmlos, als großes Problem oder als geniale Chance.

Zweifelsohne hat das Virus Sars-CoV 2 seine Tücken und ist nicht zu verharmlosen. Es hat eine besondere Affinität zu den Atemwegen, besonders zu den Lungenbläschen, mit der Möglichkeit daran zu sterben. Es hat eine geradezu teuflische Inkubationszeit von 14 Tagen und vielleicht das Verheerendste, es kam mit seinen persönlichen Eigenheiten überraschend für die Fachwelt der Virologen. Nur deshalb kann ich mir erklären, was dann in der Folge geschehen ist. 


Der Politiker:

In hysterischem Aktionismus sind politische Entscheidungen, mit weitreichenden Konsequenzen, getätigt worden, die nicht nur öffentliches Leben nahezu beendet haben, sondern an deren Folgen wir vermutlich noch Jahre kauen werden. Physisch, psychisch, zwischenmenschlich, gesellschaftlich, wirtschaftlich, bei manchen existenziell, wird uns das Thema Sars-CoV 2 und seine Folgen noch lange beschäftigen.


Gemengelage:  Virologe – Politiker, Berater – Entscheider

Nun beschäftigen sich Virologen von Berufswegen ihr ganzes Leben mit diesen Erregern und folglich ist ihr Blick immer nur auf das Schlimmste gerichtet. 

Viele der Konsequenzen, die die politischen Entscheider getroffen haben, sind aus diesem Blickwinkel und der Sorge um das Wohl der Menschen und ihrer Gesundheit erklärbar, nachvollziehbar und sicher auch sinnvoll. 

Regelmäßiges Händewaschen, Abstand halten, gefährdete Gruppen besonders zu schützen, intensivmedizinische Betten freizuhalten, alles richtig. Schon bei der Maskenpflicht beginnen aber die Zweifel und je länger der Ausnahmezustand anhält, umso schwieriger wird es werden den Menschen, den Sinn mancher Maßnahmen zu erklären.

Ja es ist gelungen, vermutlich auch mit Hilfe der Beschränkungen, ein rasantes Ausbreiten des Erregers und damit Szenarien, wie in Italien oder Spanien, zu verhindern. Andererseits ist uns allen bewusst, dass eine sogenannte Herden-Immunisierung stattfinden muss, sonst endet die Pandemie nie.


Gibt es Lösungen?

Wie lange können wir uns den derzeitigen Ausnahmezustand noch erlauben?

Wie wird der Weg der Politik sein, zurück zu einer gewissen Normalität?

Welche Folgen werden bleiben?

Möglicherweise die wichtigste Frage, die bisher noch gar nicht angesprochen wurde. Wie wollen wir uns denn vorstellen in Zukunft mit Erregern dieses Kalibers umzugehen? 

Jedes Mal das gleiche Szenario? 

Oder sollen Massenimpfungen die Lösung sein?

Sars-CoV 2 war nicht der erste viraler Erreger der vergangenen 100 Jahre und er wird in den nächsten 100 Jahren nicht der Letzte gewesen sein.

Die Viren sind die Pest der Neuzeit! Aber auch diese Feststellung ist nicht neu.

Dazu hilft uns natürlich unser Lifestyle bei epidemischen oder, wie diesmal, pandemischen Ausbreitungen.


Was muss sich ändern?

Offenbar ist weltweit das Immunsystem vieler Menschen nicht mehr in der Lage solche Krankheiten zu überwinden. 

Hunger, Durst, katastrophale hygienische Bedingungen, Überbevölkerung, miserable Gesundheitsversorgung bei weiten Teilen der Bevölkerung auf der einen, auf der anderen Seite Luxus gebeutelte Menschen mit denaturierter Kost, überzuckerten Getränken, permanentem Massentourismus, berufliches und privates Reisen um den gesamten Globus, Informationsüberflutung auf allen Ebenen, Stress und Hetze bis zum Burnout, Umweltbedingungen von Luftverschmutzung bis Mikroplastik in den Weltmeeren, Gewinnmaximierung von Konzernen und Volkswirtschaften mit ungezügeltem Wachstum bis Börsen diktierten Luftblasen – Geschäften.

Alles Rahmenbedingungen die dazu geführt haben das der Rahmen aus Selbigem gefallen ist.


Wie also zurück? Wollen wir überhaupt zurück?

Bei dem oben Beschriebenen wohl kaum, zumindest nicht in alter Form.

Wir werden uns sicher in vielen Bereichen überlegen müssen, ob unser Umgang mit Mutter Erde so oder so noch bleiben kann.

Fest steht jetzt schon:“ Es muss sich einiges ändern“

Zunächst sollten wir etwas zur Stärkung unsers Immunsystems tun.

Ein erster Schritt könnte eine biologisch hochwertigere Ernährung sein.

Anzeichen hierfür gibt es, ist doch der Umsatz bei Bio-Produkten zuletzt ordentlich angestiegen. 

Doch wie lange hält dieser Trend an? 

Ist es nur das Wort Bio, was uns „sicher“ fühlen lässt? 


Warum schreibe ich das alles auf?

Persönlich hadere ich mit der Entwicklung, die gerade läuft sehr, da ich mich sowohl privat, wie auch beruflich,  in den vergangenen 40 Jahren dafür eingesetzt habe, dass so ein Szenario nicht passiert. Nicht immer mit diesem Bewusstsein und im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Dazu aber in meiner Vita im nächsten Kapitel mehr.

Wie also gehe ich damit um? 

Erst mal die Gedanken sortieren, dann aufschreiben, dann handeln.

Beim Schreiben bin ich schon, die Handlung liegt darin mit diesen aufgeschriebenen Gedanken Menschen zu erreichen und zu motivieren, auf dass es eine Zukunft gibt. 


Den Blick nach vorn zu richten.

Unsere Kinder und Enkel sind es uns doch wert, oder?

Das folgende Kapitel wird sich mit meinem Werdegang beschäftigen. Diesen können sie bald auf unserer Homepage lesen. Senden sie uns einfach ihre E-Mailadresse an kontakt@naturheilpraxis-kuester.de, dann informieren wir sie gern über das Erscheinungsdatum.

Fortsetzung folgt…